Spring-Glossar
Unser Spring-Glossar erklärt die vielen Fachbegriffe wie beispielsweise Inversion of Control, Dependency Injection etc., die durch alle möglichen eZines und Printmedien geistern.
Wenn Sie Begriffe vermissen, die Ihrer Meinung nach erklärt gehören oder falls Sie Fragen haben, mailen Sie uns doch einfach unter
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| Scope | Der Scope einer Spring Bean definiert die Lebensdauer und Anzahl der Instanzen, die vom Spring IoC-Container erzeugt werden. Zusammen mit der BeanDefinition wird der Scope deklarativ festgelegt.
Durch den BeanScope kann beispielsweise festgelegt werden, ob der Spring IoC-Container immer die gleiche Instanz einer SpringBean liefert oder jedemal ein neues SpringBean-Objekt erzeugt, wenn die Applikation über den Container auf eine SpringBean zugreift. Neben der Erzeugung und dem Abräumen von Beans wird somit auch der Gültigkeitsbereich der Objekte deklarativ gesteuert und muss nicht programmiert werden. Spring kennt folgende Scopes:
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| Spring AOP | Spring AOP stellt eine abstrakte Möglichkeit zur Verfügung, um Aspekte bzw. Interceptoren über die Spring-Konfiguration zu verwalten. Dies wird z.B. für die Transaktions-Steuerung verwendet. Spring AOP benutzt je nach Verfügbarkeit von anderen Frameworks AspectJ, CGLib oder Java Proxys, um die Aspekte anzuwenden. | |
| Spring Beans | Der Spring IoC-Container verwaltet sogenannte Spring Beans.
Spring Beans sind Geschäftsobjekte/Komponenten, die für eine Applikation benötigt werden. Hierbei handelt es u.a. um:
Die Konfiguration erfolgt in einer XML- oder Property-Datei. Aus Gründen der Lesbarkeit empfiehlt sich die Verwendung von XML. <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <beans xmlns="..."> <bean id="..." class="..."> <!— Bean Konfiguration --> </bean> <!-- weitere Bean Konfigurationen --> </beans> Eine Bean-Definition definiert u.a. folgende Metadaten:
Die komplette Liste der Metadaten ist in der Spring Dokumentation beschrieben. Anmerkung: Domain-Objekte sollten nicht als Spring Beans definiert werden. Sie werden über DAOs und Geschäftslogik angelegt und benutzt. Dem Spring IoC-Container wird durch Konfigurations-Metadaten mitgeteilt, wie diese Beans zu instanziieren und zu verknüpfen sind. | |
| Spring Roo | Spring Roo ist ein Tool für “rapid application development” und verspricht dem Entwickler diverse Alltagstätigkeiten abzunehmen. Hierzu zählen beispielsweise die Generierung von Entitäten und Tests für die Zugriffsschicht. Das Tool verwendet das Spring-Framework und setzt stark auf AspectJ. | |
| Spring Security | Ist eine Erweiterung von Spring die diverse Mittel für die Prüfung von Authentifizierung und Autorisierung bereitstellt. Es baut u.A. auf Spring AOP auf und fügt Aspekte hinzufügt, die die Berechtigungen an jeder Methode überprüfen können. Folgende Methode kann z.B. nur mit der Rolle “ROLE_ADMIN” aufgerufen werden:
@Secured({"ROLE_ADMIN"})
public void doSomething() {
...
}
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| Spring Web MVC | Spring MVC (kurz Spring-MVC) ermöglicht das Erstellen von Applikationen nach dem MVC (Model-View-Controller) Pattern. Es eignet sich insbesondere zur Erstellung web-basierter Anwendungen.
Das Model repräsentiert die Daten, die einem Benutzer angezeigt werden sollen. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um JavaBeans, die in einer Map abgelegt sind. Die View hat die Aufgabe, die Daten aus dem Model zu rendern (anzuzeigen). Bei einer Web-Applikation wird hierbei in der Regel HTML-Output generiert, der vom Browser interpretiert und angezeigt wird. In Spring MVC ist eine View eine Klasse, die das Interface View implementiert. Der Controller ist für die Abarbeitung eines Requests verantwortlich. Er sorgt dafür, dass das Model erzeugt wird und übergibt dieses im Anschluss and die View für die Anzeige. Ein Spring MVC Controller implementiert das Interface Controller. Eine zentrale Komponente der MVC Implementierung von Spring ist das DispatcherServlet. | |
| Spring Web Flow | Spring Web Flow ist eine Erweiterung von Spring MVC und ermöglicht Abläufe von Anwendungsfällen in Webanwendungen wiederverwendbar und konfigurierbar zu erstellen. Diese Abläufe bzw. Flows können in Java und XML definiert werden.
Spring Web Flow basiert auf dem Modell eines endlichen Automaten, ist also für Anwendungsfälle mit definierten Start- und Endzustand geeignet. Neben Spring Web MVC werden Spring Portlet MVC und andere Frameworks für Webanwendungen wie z.B. JSF unterstützt. | |
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