Spring-Glossar

Unser Spring-Glossar erklärt die vielen Fachbegriffe wie beispielsweise Inversion of Control, Dependency Injection etc., die durch alle möglichen eZines und Printmedien geistern.

Wenn Sie Begriffe vermissen, die Ihrer Meinung nach erklärt gehören oder falls Sie Fragen haben, mailen Sie uns doch einfach unter

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Annotation-Config Eine spezielle Konfiguration, die Spring nach Annotationen suchen lässt und Beans darüber konfiguriert. Hierzu muss in einer Konfigurations-Datei die Option “annotation-config” eingeschaltet werden.

XML-Beispiel-Konfiguration. Es wird org.example.* durchsucht:
 
<beans ...
xmlns:ct="http://www.springframework.org/schema/context"
...>
  <ct:annotation-config/>
  <ct:component-scan base-package="org.example"/>
  ...
</beans>

Das Beispiel veranlasst Spring beim Start alle Klassen in org.example nach Annotationen abzusuchen. Ein Beispiel, um eine Komponente mittels Annotation zu registrieren:

 
@Service("example")
public class Example {
  ...

ApplicationContext Der ApplicationContext ist eine Obermenge der BeanFactory. Während eine BeanFactory Spring-Beans instanziiert und konfiguriert, bietet der ApplicationContext zusätzlich die Unterstützung von Spring-AOP, Message-Resource-Handling (Internationalisierung) und Event-Verarbeitung an. Ferner lassen sich über den ApplicationContext relativ einfach applikationsschichtspezifische Kontexte integrieren.

Daher ist es empfehlenswert, den ApplikationsContext der BeanFactory vorzuziehen.

Ein Beispiel für das manuelle Erzeugen eines ApplicationContext aus einer Konfigurations-Datei:

 
public class ClassPathXmlApplicationContextExample {
 public static main(String[] args) {

  ClassPathXmlApplicationContext applicationContext =
   new ClassPathXmlApplicationContext(
    "beanDefinitions.xml");

  BundesligaManager blManager = 
   applicationContext.getBean("bundesligaManager",
    BundesligaManager.class);
  List<Team> teams = blManager.listTeams();
 }
} 
 
AspectJ Es handelt sich um eine Erweiterung von Java, die es ermöglicht “Aspekte” dem Programm hinzuzufügen (Siehe auch AOP).

Solche Aspekte können in einer eigenen Scriptsprache oder mittels Annotationen am Java-Code definiert und mittels speziellem Compiler übersetzt werden.

Spring benutzt AspectJ u.a. für die Transaktions-Verwaltung und schnellere Interceptoren.
Aspektorientierte Programmierung Im Spring-Framework spielt die aspektorientierte Programmierung (AOP) eine große Rolle. Es bietet die Möglichkeit sogenannte “Aspekte” unabhängig von der Geschäftslogik zu entwickeln und auf Methoden anzuwenden.

Beispiele für Aspekte:
  • Logging
  • Audit
  • Performancemessung
  • Transaktions-Verwaltung
Autowiring Unter Autowiring versteht man das automatische Verdrahten von SpringBeans. Gibt man die @Autowired-Annotation an, versucht Spring eine passende Bean zu finden und injiziert diese.

Anmerkung: Da dieses Feature viele Vorteile von Spring in Frage stellt, sollte der Einsatz gut überlegt sein. Vielfach wird dieses Feature nur in Unit-Tests eingesetzt. Dort erspart es Konfigurationsaufwand wenn nur eine Instanz der Bean existiert.


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