„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.”
Aristoteles
(384–322 v. Chr.)

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    Enterprise Architecture Management

    Kurze Reaktionszeiten auf einen sich ändernden Markt, neue Technologien und ein stetig wachsender Integrationsbedarf sind wesentliche Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders in großen Unternehmen findet man jedoch häufig einen historisch gewachsenen Wildwuchs von heterogenen Systemen zur Abbildung der Geschäftsprozesse vor. Die daraus resultierenden Probleme sind:

    • Redundante Prozesse und Daten
    • Lückenhafte Abdeckung der Geschäftsprozesse
    • Geringer Integrationsgrad
    • Hohe Komplexität und schlechte Handhabbarkeit
    • Hohe Erstellungs- und Betriebskosten
    • Hohe Anpassungsaufwände mit unvorhersehbaren Seiteneffekten

    Enterprise Architecture Management ist die strategische Weiterentwicklung von Informationstechnologien innerhalb eines Unternehmens hin zu einer zu jedem Zeitpunkt transparenten und zukunftssicheren Architektur der IT-Landschaft. Aufgabe ist es, der Divergenz von Prozessen, Know-How und Systemen entgegen zu wirken, größtmögliche Transparenz zu schaffen und durch umsichtige Planung Risiken und Kosten bei der Erstellung, dem Betrieb und der Wartung von IT-Systemen zu minimieren. Diese Faktoren sichern in Gegenwart und Zukunft die Erfüllung der Time-to-Market-Anforderungen des Unternehmens.

    Durch die Gesamtsicht über die Vernetzung und Abhängigkeiten aller Systeme werden Synergien ermittelt und Redundanzen vermieden. Enterprise Architecture Management erhöht so in seiner Rolle als Werkzeug zur Entscheidungsfindung und Steuerung wesentlich die Planungs- und Entscheidungssicherheit zur strategischen Ausrichtung der Geschäfts-, Anwendungs- und Systemarchitektur eines Unternehmens.

    Unsere Leistungen im Bereich Enterprise Architecture Management

    Holisticon unterstützt Sie in allen Bereichen des Enterprise Architecture Managements — von der Strategie bis hin zur konkreten Umsetzung:

    • Vorgehen: Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme und die Definition von Vorgehen und Kriterien. Anschließend werden Ziel-Architektur und Modelle entwickelt und diese schrittweise auf bestehende und neue Systeme angewendet (IT Portfolio Management).
    • Frameworks und Standards: Frameworks wie “The Open Group Architecture Framework” (TOGAF) oder das “Zachman Framework” stellen Best Practices für EAM bereit. Zur Geschäftsprozess-Modellierung kann BPML oder BPEL eingesetzt werden.
    • Modelle und Dokumentation: Für unterschiedliche Interessensgruppen werden spezifische, fachliche Modelle (Sichten) erstellt. Jedes Modell enthält die für den Personenkreis relevanten Informationen in einer geeigneten Darstellung. Zeitliche Sichten protokollieren die Evolutionsschritte. Durch eine fortwährende Dokumentation wird weiterhin gewährleistet, dass stets das gesamte Wissen für alle Beteiligten verfügbar ist.
    • Serviceorientierte Architekturen (SOA) helfen bei der Zusammenführung von im Unternehmen verteilten Informationen. Die lose Kopplung verschiedenster heterogener Systeme innerhalb eines Geschäftsprozesses fördert die Flexibilität der IT-Landschaft.
    • (Unternehmens-)Portale nehmen die lose gekoppelten Fäden der serviceorientierten Architektur auf und knüpfen daraus Benutzeroberflächen, die Geschäftsprozesse abbilden und (soweit sinnvoll) informationstechnisch unterstützen.

    Downloads

    Holisticon_Flyer_EAM.pdf

    Verwandte Themen

    Zachman Framework, TOGAF, Enterprise Architecture Management Tool Survey 2008

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    Ihr Ansprechpartner:

    Oliver Ihns
    Telefon: +49 40 5074 2722